Auf Deutsch 

Für die deutschsprechenden Besucher unserer Webpage gibt es auch einige Infos in deutscher Sprache, sowie Information über den Unterstützungsverein und Links zu den allen Rundbriefen.

Maisha Mema (Besseres Leben) "Child Sponsorship Program" (Patenschaftsprogramm) läuft unter MASEMI Trust Reg. Trustees.  Die Organisation wurde im Januar 1999 als karitative kenianische Stiftung gegründet. Maisha Mema wird von Marianne (sie kommt aus Ostermundigen bei Bern / Schweiz) und Jonny (er kommt aus Stavanger / Norwegen) geleitet.

 

 

 

 

Die Vision von Maisha Mema:

Kinder und junge Menschen in den Slums von Nairobi mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen und ihnen einen sicheren Platz zum Leben zu bieten. Diesen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, Kleider, medizinische Versorgung und Essen zu bieten, Liebe Sicherheit und ein gesundes Selbstwertgefühl zu vermitteln, so dass sie verantwortungsbewusste und nützliche Bürger von Kenia werden.

 

 

Rundbriefe:

Schauen Sie hier!

 

Kenia ist weltweit das Land mit dem grössten Bevölkerungswachstum.  Fast die Hälfte der 30 Millionen Einwohner sind Kinder unter 15 Jahren.  Mehr als eine Million von ihnen leben in den Slums von Nairobi.  Den meisten von ihnen sind Werte wie Sicherheit, Fürsorge und Erziehung fremd.  Die täglichen Mahlzeiten sind nur knapp vorhanden und von schlechter Qualität.  Viele Kinder sind drogensüchtig, kriminell oder HIV-positiv, bevor sie überhaupt volljährig sind.  Maisha Mema versucht Hilfe durch Maisha Mema Familien, Patenschaften und dem Klubhaus in den Slums von Soweto anzubieten.  Was wir tun erscheint wie ein Tropfen auf dem heissen Stein in dieser Hoffnungslosigkeit, aber es bedeutet alles für die Kinder in Maisha Mema: die Chance für ein Leben mit Zukunft!

 

 

 
 

 

Stand Juni 2007 hat Maisha Mema für über 180 Kinder die Verantwortung:

v    25 von diesen Kindern leben in der Maisha Mema Familie in Doonholm; alle gehen in die Schule

v    125 Kinder von den Soweto Slums gehen zur Schule

v    40 weitere Kinder besuchen ebenfalls die Schule

v    Zusätzlich sind wir im Kontakt mit vielen andern Kindern in den Soweto Slums

 

 

 

Berichte:

Mathias Tödtli

Daniel Jau

Tagebuch aus Kenia

Die Maisha Mema Familie

Die Kinder, denen wir eine Zukunft bieten wollen, kommen sowohl von den Slums als auch von der Strasse. Einige von ihnen leben mit uns zusammen in der Maisha Mema Familie und werden von uns mit allem, was sie brauchen, unterstützt. Nicht nur Essen, Schule, medizinische Versorgung, sondern auch ein Zuhause, Ausflüge, Gottesdienstbesuche an den Sonntagen und zweimal in der Woche Andacht gehören dazu, genau so wie Geschichten erzählen und ab und zu ein Video schauen. Natürlich ist auch ihre Mithilfe im Haushalt gefragt: Kochen, abwaschen, Tisch decken und abräumen, das Bett machen und Wäsche waschen gehören zu ihren Tätigkeiten. Anders gesagt: die Maisha Mema Familie funktioniert wie eine ganz normale Familie.

   

 

Ng’endo’s lebt schon fast 4 Jahre in der Maisha Mema Familie in Doonholm.  Ihre Mutter ist vom Stamm der Mbeere (Siakago bei Embu) und der Vater war ein Araber von der Küste. Als Ng’endo noch nicht mal jährig war, brachte die Mutter sie zur Grossmutter nach Siakago. Manchmal kam die Mutter sie besuchen, doch das letzte Mal, dass Ng’endo sie sah, war vor fast 10 Jahren. Schon lange hat niemand mehr etwas von der Mutter gehört, doch es scheint, dass sie sich in einem der unzähligen Slums von Nairobi befindet. Das Wissen, das die Mutter irgendwo ist, aber dass sie sich schon jahrelang nicht um Ng’endo gekümmert hat, beunruhigt Ng’endo sehr. Und den Vater hat Ng’endo überhaupt noch nie gesehen…

Ng’endo ging in den Kindergarten in Siakago und auch in die erste Klasse der Siakago Primarschule. In der zweiten Klasse musste sie von der Schule, da die Grossmutter einfach das Schulgeld nicht zusammenbrachte.

Eine Frau erklärte sich bereit Ng’endo nach Nairobi zu bringen und sie dort in die Schule zu schicken. Zum Dank müsse sie einfach nach der Schule etwas im Haushalt helfen. Glücklich ging Ng’endo Anfangs 2002 nach Nairobi, doch sie fand schnell heraus, dass die Frau gar nie Pläne hatte, um sie in die Schule zu schicken. Sie wollte einfach eine billige Arbeitskraft… Ng’endo musste auf zweijährige Zwillinge aufpassen, sowie für die ganze Familie Waschen, Putzen und Kochen. Oft, wenn die Arbeit der Familie nicht passte, wurde Ng’endo geschlagen oder sie bekam nichts zu essen.

Eines Tages im Juni 2002 hatte sie genug und sie beschloss wegzurennen. Alles Mögliche hätte einem zehnjährigen Mädchen in einem Slum passieren können, doch glücklicherweise wurde sie von einer netten Frau gefunden, die sie zu sich nach Hause brachte. Ihr Nachbar war ein Freund, einer unserer Mitarbeiterinnen und so kamen wir in Kontakt mit Ng’endo. Wir schickten unsere Sozialarbeiterin aufs Land und sie fand die Grossmutter. Die Geschichte, die Ng’endo uns erzählte, wurde von der Grossmutter bestätigt. So wurde Ng’endo Anfangs Juli 2002 in unsere Grossfamilie aufgenommen. Da Ng’endo schon längere Zeit nicht in der Schule war, und sie vieles vergessen hatte, und überhaupt gar kein Englisch sprach, mussten wir sie in die erste Klasse der Tumaini Primarschule schicken. Doch ganz schnell lebte sie sich ein, strengte sich an und konnte sogar eine Klasse überspringen. Sie geht nun in die sechste Klasse.

Ng’endo ist ein fröhliches und aufgestelltes Mädchen, das sehr hilfsbereit ist. In der Schule macht sie bei den Pfadpfindern mit und in der Freizeit singt und tanzt sie gerne.

 

   

 

 

 

 

Bitte schauen Sie in unser Gästebuch!

Das Klubhaus im Soweto Slum:

Im Klubhaus helfen wir jeden Tag bis zu 90 Kindern bei den Hausaufgaben. In den Ferien und während den Wochenenden singen, spielen und basteln wir mit den Kindern oder sie spielen Theater, machen Sport oder sonstige Aktivitäten. Viele von den Kindern brauchen auch ärztliche Betreuung. Würmer, Krätze, Ringelflechte, Läuse und Wunden sind oft anzutreffen. Wir haben 3 Fussballteams für Knaben und 2 Teams für Mädchen. Wir hoffen in nächster Zeit die sportlichen Aktivitäten auszubauen. Unser Kinderchor in Soweto hatte schon mehrere Auftritte in Kirchen und bei anderen Anlässen. Für viele Kinder ist das Clubhaus eine Art Zufluchtsort. Lesen und Schreiben lernen, spielen und Sport machen, zeichnen und basteln, singen und Theater spielen und Jesus kennen lernen sind gute Alternativen zum Strassenleben! Viele Kinder wissen nicht, was eine gute Mutter oder ein guter Vater ist. Ihr Bild von Erwachsenen ist gestört, da sie - um es mild auszudrücken - zu Hause eine unsichere familiäre Situation erleben.

   

 

 

Für den 10-jährigen Peter ist das Klubhaus ein Zufluchtsort geworden, da ihn seine Mutter misshandelt und der Vater verstorben ist.  Er machte jeweils in die Hosen, wenn er dachte, jemand wolle ihn schlagen. Im Klubhaus lernte er mit rund 40 anderen Kindern lesen und schreiben, beteiligte sich an Spiel und Sport und freute sich an anderen Aktivitäten. Er wusste, dass wenn er treu ins Klubhaus kommt und hartnäckig lernt, er die Chance erhält, und die Schule besuchen kann. Seit Juni 2002 schicken wir ihn in die Kifaru Primarschule.Im November 2005 beendete Peter die 3. Klasse. Er strengt sich in der Schule an und brachte uns ein gutes Zeugnis heim. Er war der fünftbeste in einer Klasse von 45 Schülern. In der Freizeit ist er ein begeisterter Fussballspieler. Für Peter, wie für viele Kinder beginnt die eigene Zukunft im Klubhaus.

Mary, ein 11-jähriges Mädchen, ist auch eines der 100 Kindern im Soweto Slum, das durch Maisha Mema in die Schule geschickt wird.  Mary's Vater ist ein Alkoholiker, arbeitslos und verschwindet oft monatelang.  Die Mutter verdient mit Gelegenheitsarbeiten knapp genug Geld um für ihre 6 Kinder eine Mahlzeit pro Tag zu kochen.  Ohne Hilfe könnte die Mutter ihre Kinder niemals in die Schule schicken. Das Schulgeld und auch das Geld für Schuluniform, Bücher, Hefte sowie das Schreibmaterial ist einfach nicht vorhanden.  Nach der Schule erhält Mary jeweils noch das Mittagessen und geht anschliessend immer in das Klubhaus, wo ihr bei den Hausaufgaben geholfen wird. Wenn Mary krank ist, kümmert sich Maisha Mema um die medizinische Versorgung.

 

   

 

Für viele Kinder ist das Klubhaus der Startpunkt für eine Zukunft!

Wir in Maisha Mema ziehen es vor, eine Kerze anzuzünden, anstatt über die Dunkelheit zu schimpfen.

Was wir tun, erscheint wie ein Tropfen auf dem heissen Stein in dieser Hoffnungslosigkeit, aber es bedeutet alles für die Kinder in Maisha Mema: die Chance für ein Leben mit Zukunft!

 

   

Möchten sie uns dabei helfen?

Hier ein paar Möglichkeiten, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können.

Ermöglichen Sie einem Kind den Schulbesuch:  Mit einem Minimum von 40 SFR (25 €) im Monat erhält ein Kind einen festen Platz in unserem Patenschaftsprogramm.  Wir bezahlen das Schulgeld, kaufen die Schuluniform, Schulschuhe, Schulsack, Schulbücher, und Schulmaterial. Dreimal wöchentlich bekommen die Kinder auch Mittagessen in der Schule. Wenn ein Kind krank ist, kümmern wir uns auch um die medizinische Versorgung. Die Kinder erhalten persönliche Betreuung und gelegentlich organisieren wir auch Ausflüge.  Wir erzählen dem Kind auch wer Sie sind  bzw. hoffen, dass Sie mit dem Kind eine persönliche Beziehung aufbauen können.

Material für die Aktivitäten im Klubhaus Die unterschiedlichen Aktivitäten, die wir im Klubhaus anbieten, sind oft mit Unkosten verbunden. Es gibt 2 Möglichkeiten: Sie können entweder Geld spenden, so dass wir das benötigte Material selber kaufen, oder Sie geben uns die Sachen direkt wenn Sie uns besuchen. Die Kinder sagen Ihnen schon heute ein ganz herzliches Dankeschön! Was wir vor allem brauchen sind Schulbücher für die Primarschule, Briefpapier, Bastelmaterial, Sportausrüstungen und alles weitere, das uns erlaubt, die Kinder noch besser zu unterstützen.

Schenken Sie Zeit!  Wenn Sie für einen Volontäreinsatz zu uns kommen wollen oder andere Ideen und Vorschläge haben, wie Sie Ihre Zeit für Maisha Mema einsetzen wollen, schreiben Sie uns.

Erzählen Sie Ihren Freunden von Maisha Mema Je mehr Menschen um unsere Arbeit hier in Kenia wissen, desto mehr Paten können wir gewinnen, und umso mehr Kindern können wir eine Chance geben.

Beten Sie für uns!  Die Kinder und die Mitarbeiter in Maisha Mema brauchen Freunde, die an sie denken, für sie sorgen und für sie beten - in einem Alltag, der oft nicht einfach ist.

 

 

 

 

 

 

Schule!

 

 

 

 

 

 

 

Material!

 

 

 

 

Zeit!

 

 

Weitersagen!

 

 

Beten!

 

Wir möchten Euch alle einladen unserem Motto zu folgen! 

"Help us to make a positive change in a child's life"
(
Kommt und helft uns ein Kinderleben positiv zu verändern.)

 

   

   

Möchten Sie bei uns ein Praktikum absolvieren?  Bitte lesen Sie hier!

Maisha Mema Prize Giving Day, Soweto, Januar 2006

 

   

Maisha Mema

Bauprojekt

Wir leben mit 25 Kindern in teuren, gemieteten Gebäuden mitten in einem bevölkerungsdichten Wohngebiet. Wir lieben diese Kinder und möchten in der Zukunft noch viele andere Kinder erreichen. Doch mit den vorhandenen Gebäuden ist es unmöglich weitere Kinder aufzunehmen, da der Platz limitiert ist. Sehr oft müssen wir bedürftige Kinder wegschicken.

Wir möchten die teuren Mietkosten aufzugeben und etwas Eigenes bauen. Vor mehreren Jahren kauften wir deshalb Land. Nachdem wir uns ein lange Gedanken gemacht und geplant haben, zeichneten Architekten das Maisha Mema-Zentrum.

Mitte August 2005 konnten wir mit dem Aushub von unserem Zentrum beginnen. Doch unsere Freude währte nicht lange... Andere Leute kamen und behaupteten, dass das Land ihnen gehört. Nach zahllosen Gängen zu verschiedenen Behörden, mussten wir alle Arbeiten einstellen und unser Anwalt kümmert sich um den Fall. Wir sind immer noch 100% überzeugt, dass das Land uns gehört, und wir es rechtmässig erworben haben. Wir haben auch alle Bewilligungen für den Bau. Wie so viele Leute in Kenia, sind auch wir Opfer von Landdiebstahl geworden.

Unser Anwalt hat den Fall vor Gericht gebracht, er ist zuversichtlich und kümmert sich gut um die ganze Sache.  Wir hoffen, dass sich der ganze Fall nicht zu sehr in die Länge zieht.

 

 

 

 

(für weitere Infos: Building Project).

Maisha Mema in der Schweiz

In der Schweiz gibt es seit dem Jahr 2000 den Verein „Masemi Schweiz“, und wir möchten ihn gerne kurz vorstellen:

Hauptaufgabe des Vereins ist es, das „Maisha Mema Child Sponsorship Program“ sowohl finanziell, materiell als auch organisatorisch zu unterstützen. Ziel ist es "Maisha Mema Child Sponsorship Program" in der Schweiz bekannt zu machen, Spender zu akquirieren und Patenschaften zu vermitteln.

Mitgliedschaft

Mitglieder von Masemi Schweiz sind Einzelpersonen und Organisationen. Die Mitgliedschaft erfolgt mit einer schriftlichen Beitrittserklärung. Der Mitgliederbeitrag für Einzelpersonen pro Jahr beträgt Fr. 20.--  und für Organisationen Fr. 100.--.

Vorstand

Dieser besteht ab 01.01.2007 aus folgenden Personen:

Präsidentin                Beatrice Friedrich, Bern

Vizepräsidentin          Marianne Haldimann, Ostermundigen

Sekretärin                  Cornelia Sivertzen, Bern

Kassiererin                Ursula Winkler, Innertkirchen

Beisitzer                    Beat Jaggi, Detligen

Revisorin                    Irène Hostettler, Ostermundigen

Sehen Sie bitte Der Vorstand stellt sich vor

Sekretariat

Am Igelrain 11, 3036 Detligen, befindet sich das Masemi Sekretariat. Frau Cornelia Sivertzen-Burkhalter (e-mail: Masemi-schweiz@gmx.ch) gibt gerne Auskunft für alle anfallenden Fragen und nimmt auch gerne Anfragen zur Mitarbeit / Unterstützung des Vereins entgegen.

Kontoverbindung

MASEMI Schweiz

3014 Bern

PC-Konto 30-168657-6

 

   

 

 

 

 

Wir und unsere Maisha Mema Familie freuen uns, falls Kenia – Reisende noch etwas Platz in ihrem Reisegepäck haben und sie bereit sind etwas für uns mitzubringen. Das Gepäck (z.Bsp. Kleider, Schreib- und Bastelzeug, etc.) wird Euch rechtzeitig zugestellt, oder auf den Flughafen gebracht und wir werden das Gepäck am Flughafen in Nairobi in Empfang nehmen. Wenn Ihr mit Swiss fliegt, koennen wir 5kg Extragepepäck beantragen. Bitte nehmt doch mit Beatrice Friedrch Kontakt auf, sie wird Euch alles weitere mitteilen. (E-mail: friedribe@gmx.ch)

 

   

Maisha Mema in Deutschland
Doktor Klaus Richter ist oft ein Gast bei uns und kennt unsere Arbeit gut.  Bei weiteren Fragen gibt er gerne Auskunft.

Dr. Klaus Richter
Alte Waldbreite 15
D-38875 Elbingerode
E-mail:
klaRich@t-online.de

   
   
   

Für weitere Informationen könnt Ihr Euch auch direkt an

marianne-h-m@maishamema.org wenden.

   
 

Top of Page

Home