Rundbrief  

Deutsche Rundbriefe 2008 - 2010

 

Im Juli 2008

Liebe Freunde!

Anfangs 2008 erlebten wir eine turbulente Zeit. Doch die politische Lage hat sich beruhigt, aber die Konflikte sind noch nicht wirklich gelöst, sie wurden erst einmal verdrängt. Viele Menschen leben immer noch in Flüchtlingslager, ohne Hab und Gut. Der Alltag ist aber eingekehrt und unserer Kinderschar und uns geht es gut.

Neues aus unserer Arbeit in Soweto…

In Soweto fanden unsere Mitarbeiter Ende letztes Jahr wieder 17 bedürftige Kinder, die nun jeden Tag ins „Clubhouse“ kommen, wo sie auf den Schulbesuch vorbereitet werden. Einige Kinder machten schnell Fortschritte und konnten im Mai bereits eingeschult werden.

 Nach den politischen Unruhen haben sich mehrere Familien, die aus den Krisengebieten geflüchtet sind, in Soweto niedergelassen. Manche fanden bei Verwandten Unterschlupf oder sie wagen einfach einen Neuanfang. Es sind tragische Geschichten wie diese Leute ihre ganze Existenz verloren haben. Vorher haben sie jahrelang friedlich an einem Ort gelebt, das Land bebaut und von ihren Erträgen gut gelebt. Doch innerhalb kürzester Zeit - nur Minuten - nachdem die Resultate der Präsidentschaftswahlen bekanntgegeben wurden, waren sie in der Gegend nicht mehr erwünscht. Ihre Nachbarn und Freunde wurden urplötzlich zu ihren Feinden, Häuser und Äcker wurden angezündet und sie mussten Hals über Kopf flüchten – nur weil sie dem falschen Stamm angehörten… Mehreren Familien haben wir mit Startkapital geholfen, damit sie wieder eine Existenz für ihr Einkommen aufbauen können und da ihnen das Geld fehlt um die Kinder neu einzuschulen, nahmen wir zusätzlich neun Kinder im Patenschaftsprogramm auf. Manche Kinder sind noch von den Geschehnissen traumatisiert, auch haben sie Misstrauen gegenüber einzelnen Stämmen, doch unsere Sozialarbeiterin nimmt sich gut den Kindern an.  

 Im März erkrankte plötzlich die Mutter von zwei unseren Soweto Kindern schwer. Die Grossmutter kümmerte sich um ihre kranke Tochter und deren fünf Kinder, wovon eines ein kränkliches Bebe ist. Gleichzeitig hatte die Grossmutter selber fünf schulpflichtige Kinder. Die grosse Familie hatte plötzlich Probleme auch nur eine Mahlzeit zu kochen. Wir halfen der Familie täglich mit Nahrungsmitteln, doch die Mutter wurde einfach immer schwächer und die Familie konnte nicht wirklich sagen an welcher Krankheit sie litt. Wir brachten sie zum Arzt und unsere Befürchtungen wurden bestätigt - die Frau hatte Aids. Ihre Mutter versuchte sie aufzupäppeln, doch sie wurde immer schwächer und war nur noch um die 35kg. Im Mai brachten Bekannte die Frau in ein Spital, wo sie behandelt wurde, doch die Bekannten sind ohne zu zahlen abgehauen und am gleichen Abend wurde die Frau buchstäblich auf die Strasse gestellt. Ohne einen Schilling in der Tasche stand sie vor dem Spital. Ein Taxifahrer gab ihr sein Natel, damit sie ihre Familie benachrichtigen konnte. Die Familie wiederum rief mich an, da sie nicht wussten was sie machen sollten. Es war nämlich schon nach neun Uhr abends und das Spital war ganz auf der anderen Seite der Stadt, so war es den Verwandten nicht möglich die Mutter schnell abzuholen. Was sollte ich aber machen? Ich konnte sie doch nicht einfach vor dem Spital stehen lassen, da würde sie sich bestimmt noch eine Lungenentzündung holen. So rief ich ein Taxi und der Fahrer holte zuerst zwei Familienmitglieder in Soweto ab, er kam bei uns vorbei und kriegte Geld und Instruktionen. Danach ging’s zum Spital, die Mutter abholen und von dort ging die Fahrt in ein weiteres Spital wo sie um Mitternacht eingeliefert wurde. Um zwei Uhr morgens war der Taxifahrer wieder daheim… Doch leider setzten die etwa vier Stunden Kälte der Mutter so sehr zu, dass sie sich nicht mehr erholen konnte und der Kampf gegen die tödliche Krankheit Aids verlor sie zwei Tage später. Welch ein Schock für die Familie und auch wir hatten geglaubt, dass sie sich wieder erholen würde. Es dauerte vier Wochen bis die Angehörigen das nötige Geld für die Beerdigung beisammen hatten. Die Tradition verlangt, dass die Frau auf dem Land, wo ihr Mann herkommt, beerdigt wurde.

Ein Mädchen im Vorschulalter, eines der 17 neuen „Clubhouse - Kinder“, weiss, dass ihre Mutter um zu überleben, jeden Morgen und jeden Abend drei Tabletten schlucken muss. Den Namen der Krankheit kennt das Mädchen nicht, aber sie passt auf, dass die Mutter die Tabletten immer nimmt. Die Verwandten kümmern sich überhaupt nicht um Mutter und Tochter, so stehen die zwei ganz alleine da. Die Mutter kam zu uns und bat uns ihrem einzigen Kind zu helfen, da sie die Finanzen einfach nicht hat um das Mädchen in die Schule zu schicken.  

Es kam ein paar Monate ins „Clubhouse“, lernte mit viel Interesse und seit Mai geht es in die Schule. Nachmittags und am Samstag trifft man es immer im „Clubhouse“ an. Wir halfen der Mutter mit einem Startkapital, damit sie „Omena“ (ganz kleine, gesalzene und getrocknete Fische) ankaufen und sie an einem kleinen Marktstand weiterverkaufen kann. Die Mutter ist auch an Aids erkrankt und ist dankbar über jeden neuen Tag den sie noch mit  ihrer Tochter hat.

Überhaupt wissen wir, dass immer mehr Familien von Aids betroffen sind. Wir fühlen uns oft einfach hilflos und wissen dass wir uns in ein paar Jahren um viel mehr Waisenkinder kümmern werden.

Neues aus unserer Grossfamilie…

 

Seit einem Monat leben zwei neue Buben bei uns. Wir wurden von der Kinderbehörde angefragt, ob wir sie aufnehmen können. Vor gut einem Jahr wurden sie von der Polizei in einem Slum gefunden. Die Buben wussten nicht wer sie sind und von wo sie stammen. Während die Polizei versuchte Angehörige der Buben ausfindig zu machen, wurden sie von einer guten Samariterin aufgenommen. Doch nach acht Monaten brachte sie die Kinder der Polizei zurück und eine Polizistin hatte Mitleid und nahm die Buben zu sich. Doch nach ein paar Monaten wurde die Frau in ein anderes Gebiet versetzt und sie brachte die Beiden wieder auf den Polizeiposten. Nun wurde das Sozialamt gebeten die Kinder abzuholen und sich um sie zu kümmern. Sie kamen vorübergehend in ein Heim, bis eine Lösung gefunden wurde. Leider konnten trotz aller Bemühungen der Polizei keine Angehörigen ausfindig gemacht werden.

Nach ein paar Wochen wurden wir angefragt ob wir den Buben ein Zuhause geben können. Unsere Sozialarbeiterin besuchte die Knaben und erzählte uns die tragische Geschichte. Wir beschlossen sie in unserer Grossfamilie aufzunehmen. Vielleicht werden wir einmal mehr über diese Kinder erfahren.

Ein paar Tage später, holten die Sozialarbeiterin, Jonny und ich die Buben ab. Ihr ganzes Hab und Gut bestand aus den Kleidern auf dem Leib und den Plastiksandalen. Es ging gar nicht lange und sie fühlten sich daheim. Die Mädchen freuten sich besonders über die zwei und sie verwöhnen sie, helfen ihnen und teilen mit ihnen wenn sie etwas Süsses haben. Niemand kennt ihr Alter oder ihren Stamm. Zusammen wurden Namen ausgesucht und nach Gutdünken ein Geburtsjahr ausgewählt. Kleider, Schuhe, Schuluniformen, Schreibmaterial, Hefte, und Bücher wurden eingekauft und ein paar Tage später hatten sie ihren ersten Schultag im Kindergarten. Bis jetzt gefällt es ihnen dort gut. Im Moment verdrücken sie noch Unmengen von Essen; wahrscheinlich bekamen sie vorher nicht viel, oder wussten oft nicht wann es die nächste Mahlzeit geben würde, so war es besser mehr als genug in sich hineinzustopfen…

Die Lehrerin in der Schule muss aufpassen, dass sie nicht auch noch die Teller der langsamen Mitschüler wegessen. Sie verstehen auch noch nicht, dass sie die Hefte und Bücher am Ende des Schultages nicht nach Hause nehmen dürfen. Falls die Lehrerin nicht aufpasst, gehen sie in den Schrank und füllen den Schulsack mit Schulmaterial. Am Schulschluss wurde die Lehrerin auch schon als Diebin bezeichnet, da sie ihnen ihre Bücher nicht mit nach Hause gab.

Seit Februar haben wir eine neue Hausmutter. Sie ist eine fleissige Mitarbeiterin mit einem grossen Herzen für die Kinder. Überhaupt sind wir so froh und dankbar um treue Mitarbeiter, die sich mit viel Hingabe um die Arbeit kümmern.

 Vier unserer ältesten Kinder sind vor kurzem ausgezogen. Sie haben die Sekundarschule erfolgreich abgeschlossen, sind nun im College und haben dort ihre Unterkunft. Am Wochenende trifft man sie oft bei uns. Wir essen zusammen Chapatis (Brotfladen, die man auch aus der indischen Küche kennt) mit Bohnen; das ist unser traditionelles, heissgeliebtes  Samstag – Abendessen.

 Vom August bis Ende Jahr haben sich mehrere Volontäre und Besucher bei uns angemeldet. Wegen den politischen Problemen hatten wir dieses Jahr noch keine Besucher. Da sich die Lage wieder entspannt hat, freuen wir uns auf die Abwechslung, die mit den Besuchern kommt. Falls Ihr auch einmal Ferien in Kenia macht, seid Ihr herzlich eingeladen bei uns vorbeizukommen!

Liebe Freunde, Euch allen herzlichen Dank dass Ihr hinter uns und Maisha Mema steht. Wir sind Euch dankbar, dass wir auf Eure Unterstützung zählen dürfen. Bitte betet auch weiterhin für uns und unsere Kinderschar, sowie für Kenia.

 

Mit herzligen Grüssen!

Marianne  und Jonny

 

 

Im Januar 2008

Liebe Freunde!

 

Wir bemerkten kaum dass das neue Jahr Einzug hielt. Die Ereignisse in Kenia überstürzten sich und überschatteten die Festtage.

Die Internationalen Nachrichten bei Euch sprachen die letzten 3 Wochen immer wieder von Kenia. Ihr habt Berichte von der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Kibaki gehört und habt Bilder der Massendemonstrationen und der Gewalttaten gesehen. Ihr habt ganz bestimmt auch mit Schrecken gehört wie mehrere hundert Menschen ihr Leben und Hunderttausende ihr Hab und Gut verloren haben und nun wie Flüchtlinge in ihrem eigenen Land leben müssen. Und Ihr fragt Euch sicher wie es uns in Kenia geht…

Wir können Euch beruhigen, denn es geht uns und unserer Kinderschar gut und unser Quartier ist still und friedlich. Wir hoffen und beten mit allen Kenianer, dass bald Gerechtigkeit und Frieden einkehrt!

Vorab möchten wir uns auch ganz herzlich für Eure Anteilnahme bedanken. Viele sms, E-Mails und Anrufe erreichten uns die vergangen Wochen. Leider ist die Post nicht sehr zuverlässig. Sehr viele Briefe und Pakete erreichen uns nicht. Falls Ihr Euch über unser Schweigen wundert, nachdem ihr uns oder den Kindern geschrieben habt, so hat uns Eure Post nie erreicht. 

Mit diesem Rundbrief möchten wir Euch wieder etwas auf den neusten Stand bringen.

News…News…News…

In der ersten Januarwoche beherbergten wir für zwei Nächte sechs Kinder aus Soweto. Die Lage war in Soweto nicht sehr sicher, doch die ganze Situation hat sich beruhigt. Einige der Kinder aus Soweto reisten mit ihren Familien im Dezember aufs Land.  Ein paar wenige Familien konnten bis heute noch nicht nach Nairobi zurückkehren, da sie aus den Gebieten mit den meisten Unruhen stammen. Doch wir haben gehört, dass sie wohlbehalten sind.

In den letzten drei Wochen waren die Läden oft geschlossen, da Kundgebungen angekündigt wurden. An gewissen Tagen war es schwierig Früchte und Gemüse zu kaufen. Oftmals schnellten die Preise der Mangelwaren in die Höhe.

(6-8 Tomaten kosten normalerweise 20Sh. Während gewissen Tagen kostete die gleiche Menge 100Sh.) Wenn die Läden offen waren, wurde gehamstert und Notvorräte angelegt. 

Die Reisebranche erleidet riesige Einbusse. So viele Kenianer verdienen ihr tägliches Brot durch den Tourismus. Eine siebenundzwanzigköpfige Reisegruppe die uns im Februar besuchen wollte, hat ihre Reise auch abgesagt. Letztes Jahr hatten wir mehrere Volontäre und Besucher. Die Kinder freuen sich immer über die Abwechslung durch die Besucher. Im Oktober kam uns sogar eine Schulklasse aus Norwegen besuchen. Doch mehrere Volontäre planten im ersten Quartal 2008 zu kommen, sie haben wegen den Unruhen ihre Pläne geändert.

Im Dezember führten wir - wie alle Jahre - ein Lager durch. Diesmal nahmen über 90 der Maisha Mema Kinder teil. Sie hatten fünf schöne Tage, denn Kwame, einer unserer Mitarbeiter organisierte für die Kinder ein unvergessliches Lager. Überhaupt gingen nur wenige Kinder unserer Grossfamilie im Dezember ihre Verwandten besuchen. Über Weihnachten hatten wir ein volles Haus und alle Kinder feierten mit uns. Da wir der politischen Lage nach den Wahlen nicht trauten, baten wir alle Kinder schon vor Weihnachten zurückzukommen. Am 26. Dezember gingen wir mit allen baden, das für die Kinder immer ein besonderes Erlebnis ist.

Am 14. Januar öffnete mit einer Woche Verspätung die Schule wieder ihre Tore. Die Sekundarschüler, nachdem wir mit den verschiedenen Schulen gesprochen haben, sind diese Woche auch wieder in ihre Internate zurückgekehrt. Vieles musste fürs neue Schuljahr vorbereitet und einbezahlt werden. Doch wir sind sehr froh, dass der Schulalltag wieder eingekehrt ist.

Tabitha besucht seit dieser Woche die erste Klasse der Primarschule. Stolz ging sie mit ihrem neuen Rucksack, gefüllt mit Schulbüchern und ihrer neuen Uniform am ersten Tag zur Schule. Sie hat in den letzten Monaten riesige Fortschritte gemacht und kann einfache Wörter lesen und schreiben und kommuniziert in recht gutem Englisch.

Samuel (über ihn schrieb ich im letzten Rundbrief) hat mit der zweiten Klasse angefangen. Es gefällt ihm sehr in der Schule. Am Morgen steht er schon eine halbe Stunde, bevor er zur Schule gehen kann, beim Tor bereit. Er hat sich sehr gut in unserer Familie eingelebt. Bis jetzt sind alle unsere Versuche, den Vater ausfindig zu machen, gescheitert.

George, ein hilfsbereiter, aufgestellter junger Mann, aus unserer Grossfamilie schloss vor einem Jahr erfolgreich die Sekundarschule ab. Er will nun eine Ausbildung in der Tourismusbranche machen und wird nächste Woche nach Mombasa fahren, da er einen Studienplatz im Mombasa Polytechnikum erhalten hat. (Hoffen wir, dass sich bis Ende seiner Ausbildung, die Reisebranche wieder erholt hat.J)

In Kibera (Nairobi), dem grössten Slum südlich der Sahara, unterstützen wir 6 Kinder die mit ihrer Grosstante zusammenleben. Die Kinder kommen aus mausarmen Verhältnissen. Auf dem Land, wo sie herkommen, herrscht immer wieder Dürre und Hungersnot. Deshalb hat sich die Grosstante, die selber keine eigenen Kinder hat, diesen Verwandten angenommen und will ihnen ein besseres Leben ermöglichen. Sie alle verbrachten den Ferienmonat Dezember auf dem Land. Einzig die Grosstante kam für die Wahlen nach Nairobi und ging gleich darauf wieder aufs Land. Es wurden nämlich in Kibera Unruhe befürchtet. Nur ein paar Minuten nach Bekanntgabe des Wahlresultat, wurde mancherorts in Kenia gejubelt und an anderen Orten gab es Chaos, Zerstörung und Tod. In Kibera, welches zum Wahlkreis des unterlegenen Raila gehört, wurde viel Unheil angerichtet. Am 10. Januar dachte die Grosstante, dass sie nun gefahrlos mit der Kinderschar nach Kibera zurückkehren kann. Doch Kämpfe, ein völlig abgebrannter Markt, viele zerstörte Häuser und Unsicherheit begrüssten sie. Sie kommt vom Stamm des Präsidenten und die sind in Kibera in der Minderheit und verständlicherweise fühlte sie sich nicht mehr sicher dort mit den Kindern. Sie fand in einem anderen, friedlicherem Slum, zwei freie Zimmer und die Familie packte zwei Tage später all ihr Hab und Gut und zügelte. Für die Kinder wurde in der Nähe eine neue Schule gefunden und die Grosstante ist nun dabei eine neue Existenz aufzubauen.

Vor Weihnachten wurden wir in unserer Grossfamilie von Mitarbeitern der „Kenya Pipeline“ besucht. Sie kamen in einem Bus und brachten uns jede Menge Esswaren, Seife, Zahnpaste, Kleider, etc. Wir verbrachten einen schönen Nachmittag, sie ermutigten unsere Kinder und wir waren überwältigt durch ihre Grosszügigkeit.

Auch kurz vor Weihnachten kamen die Sonntagschulkinder unserer Kirche die Kinder in Soweto besuchen und führten ein Weihnachtsmusical auf und brachten nützliche Geschenke für all unsere Kinder mit. Wir erlebten wirklich Weihnachten!

In unserer Grossfamilie sowie in Soweto haben wir und unsere Mitarbeiter die letzten Wochen mit den Kindern über die politische Situation und die Stammesfehden gesprochen. Wir kümmern uns um Kinder, die von 9 verschiedenen Stämmen kommen. Immer wieder ermutigen wir sie, dass sie in erster Linie Kenianer sind und dass es möglich ist, friedlich miteinander zu leben. Unsere Kinder in Soweto gingen letzte Woche vom Clubhaus heim, um ihren Eltern zu erzählen, dass Ihre besten Freunde von einem anderen Stamm sind und ihnen das egal ist.

News vom Bauprojekt!

Der Architekt hat neue Pläne für das Kinderheim und unser Haus gezeichnet und sie für die Baubewilligung eingereicht. Wir warten darauf, dass sich das Planungskomitee der Stadt trifft. Wir hoffen auch, dass der Fall vor Gericht endgültig abgeschlossen wird… Eines haben wir in Kenia gelernt: Alles dauert hier länger und man braucht viel Geduld und Ausdauer!

Im August kauften wir 6 weitere Parzellen in Soweto. Wir möchten ein zweites Klubhaus bauen. Das neue Klubhaus wird für die Kinder vom Vorschulalter bis siebte Klasse sein und das Bestehende für die älteren Kinder. Das neue Klubhaus wird auch mehr Platz zum Spielen haben.

Durch das Lesen des Rundbriefes habt Ihr auch viele Gebetsanliegen mitbekommen. Wir sind Euch dankbar wenn Ihr mit uns betet!

Wir möchten Euch auch ganz herzlich für Eure Unterstützung im vergangenen Jahr danken, und hoffen, dass wir Euch auch dieses Jahr zu unserem Unterstützungskreis zählen dürfen.

Mit lieben Grüssen!

Marianne  und Jonny

 

Für ältere Rundbriefe, sehen Sie bitte unter Deutsche Rundbriefe 2001 - 2004

und Deutsche Rundbriefe 2005 - 2007

Back to the page "Auf Deutsch"  

Top of Page